Kunst und Mediendesign sind Formen meist visueller Kommunikation. Beide haben Gemeinsamkeiten, gehen aber unterschiedlich mit dem Kernproblem um.

Es geht darum, Informationen in Botschaften zu verpacken, diese zu einem Empfänger zu transportieren, ihn gezielt zu erreichen und eine Reaktion auszulösen.

Den Mediendesigner beschäftigt eine einfach klingende Frage: wer ist mein Empfänger? Das ist nicht irgendwer, sondern eine präzise definierte Zielgruppe. Und das weitere Vorgehen richtet sich nach der Zielgruppen-Analyse: die Wahl der richtigen Ansprache, des Sprachniveaus, des Mediums, des Mediumträgers, Ort und Zeit der Informations-Übermittlung - nichts daran ist zufällig, alles will geplant sein.

Der Künstler hingegen arbeitet meist für sich, er tut was ihm gefällt, setzt seine kommunikativen Ideen in die Welt und lässt die Auseinandersetzung mit seinem Werk einfach geschehen. Seine Rezipienten sind Zufallsbekanntschaften. Und machnmal gibt es nicht einmal welche: wenn nämlich das Werk - so wie bei mir - in der Projektschublade liegenbleibt. Was nun der glückliche Rezipient mit dem Kunstwerk macht, das ist allein seine Sache. Er interpretiert es so, wie er will.

Der Mediendesigner wiederum möchte seine Rezipienten am liebsten komplett manipulieren; auch wenn das Wort negativ besetzt ist, es ist hier an der richtigen Stelle. Der Verbraucher soll kaufen, anrufen, bestellen, wie auch immer sein Verhalten in die gewünschte Richtung ändern.

 

Meine künstlerische Arbeit ist durch meinen Beruf geformt worden. Ich formuliere Botschaften, die auch so ankommen sollen. Darüber hinaus kann und soll der Betrachter mit eigenen Empfindungen und Gedanken eine eigene Farbe in das Werk bringen; aber die Aussage bleibt bestehen.

 

Ich biete den Besuchern dieser Website eine interessante, vielleicht auch spannende und aufregende Entdeckungsreise durch meine beruflichen (Beruf und Berufung) und freikünstlerischen Arbeiten (Kunst statt Kommerz).

Als weitere Bereiche der Website folgen Fotografie und Literatur.